Fachärztliches Leistungsangebot im Bereich Endoskopie
- CO2 - Insufflation (sanfte Darmspiegelung): Bei dieser Variante wird der Darm statt mit normaler Luft mit Kohlendioxid zur genauen Betrachtung erweitert. Viele aktuelle Studien haben gezeigt, dass diese Methode verträglicher und schmerzfreier ist.
- Colonoskopie (Darm-Spiegelung):
Die Colonoskopie ist ein wichtiges Mittel zur Beurteilung des
unteren Verdauungstraktes, insbesondere des Dickdarms und das
Rektums.
Indikationen:
- Rektaler Blutabgang, wie z.B. Teerstuhl oder Blut im Stuhl
- Vorsorgeuntersuchung Colon Carzinom (empfohlen jährlich ab dem 50. Lebensjahr)
- anhaltende/r starke/r Durchfall oder Verstopfung
- unklare Unterbauchschmerzen
- Diagnosestellung und Verlaufskontrolle verschiedener entzündlicher Darmkrankheiten
- Diagnosestellung und Verlaufskontrolle gutartiger und bösartiger Tumoren des Dickdarms
- Polypektomie (Polypenentfernung)
- Volvolus (Verdrehung der Darmschlingen)
Zur Vorbereitung auf die Colonoskopie muss der Darm mit
Abführmitteln komplett geleert werden. Die Untersuchung selbst
erfolgt dann unter Kurznarkose.
Mögliche Komplikationen:
- Abdominalschmerzen
- Perforation des Darms
- Blutung nach Biopsie oder Polypektomie
Alternativen:
- Ultraschall, Röntgen, CT oft nicht aussagekräftig
- MRT (aber bei allen genannetn besteht kein gleichzeitiger chirurgischer Zugriff)
- Ösophago-Gastro-Duodendoskopie (Magenspiegelung):
Hier wird mit einem über den Mund eingeführten Endoskop die
Speiseröhre, der Magen und der obere Teil des Dünndarms inspiziert
und für Biopsien oder andere minimal chirurgische Eingriffe
zugänglich gemacht.
Indikationen:
- Haematemesis (Blut spucken)
- anhaltendes starkes Erbrechen oder Bluterbrechen
- Teerstühle (pechschwarzer Stuhlgang)
- unklare Oberbauchschmerzen
- Diagnosestellung und Verlaufskontrolle verschiedener entzündlicher Krankheiten oder Tumoren des oberen Verdauungstraktes
- Behandlung blutender Läsionen
- Stent-Implantation
Es sollte mindestens 8 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr
gegessen und getrunken werden, außer Wasser bis etwa 4 Stunden
davor. Die Untersuchung erfolgt unter Narkose.
Mögliche Komplikationen:
- bleibende Heiserkeit
- Perforation des Magen-/ Darmtraktes
- Atem-/ Kreislaufstillstand
Alternativen:
- Ultraschall, Röntgen, CT oft nicht aussagekräftig
- MRT (aber bei allen genannten besteht kein gleichzeitiger chirurgischer Zugriff)
- Rektoskopie:
Ähnlich der Colonoskopie, doch liegt der Fokus der Untersuchung hier beim Mastdarm. Außerdem ist eine Reinigung des Mastdarms mittels abführender Zäpfchen oft ausreichend und der Patient wird nur lokal anästhesiert.
- Proktoskopie
